Eintauchen in das katholische Paderborner Land
Reise-Nr. 2601
Ein Dom, unzählige Kirchen, Kapellen und Wegekreuze sowie eine wasserreiche Landschaft erwarten Sie bei dieser Radtour. Gemeinsam mit unserem Tourenguide Friedhelm Steffen begeben Sie sich auf religiöse Spurensuche im Paderborner und Delbrücker Land. Die flache Landschaft bietet hervorragende Bedingungen für eine entspannte Tour mit dem E-Bike.
Leistungen:
● Busfahrt
● Transport der E-Bikes
● Radreiseleitung
● Busbegleitung
Programmablauf:
Sie beginnen in der Stadt des Erzbischofs. Paderborn mit seinen imposanten Kirchen, dem Dom, dem heiligen Liborius als Stadtpatron und der Kaiserpfalz sind immer eine Reise wert. Den Namen verdankt die Stadt der Pader, deren Quellen zu den stärksten Deutschlands zählen. Trotzdem verliert der Fluß bereits nach knapp fünf Kilometern in Schloss Neuhaus seinen Namen. Hier mündet die Pader in die Lippe und gilt damit als kürzester Fluss Deutschlands.
Über Schloss Neuhaus mit seinem Wasserschloss und dem Ende der Pader (die "Paderborner Ungerechtigkeit") radeln Sie in das Delbrücker Land. Sie entdecken den Boker Kanal, der zur Bewässerung der umliegenden Wiesen diente.
Mit seinem Bau wurde 1850 begonnen, um das damalige Heidegebiet fruchtbar zu machen. Damit sollte für die verarmte Bevölkerung eine neue Lebensgrundlage zu schaffen. Er ist ein bedeutendes technisches Kulturdenkmal in Westfalen.
Auf dem Rad geht es auch entlang der Lippe, die in früheren Zeiten bis Anreppen schiffbar war. Das kleine Dorf erlangte nach der Entdeckung eines 23 Hektar großen Römerlagers überregionale Bekanntheit. Die Spuren gewaltiger Befestigungsanlagen und von Bauten mit imposanten Ausmaßen sind ein Beweis für die strategische Bedeutung. Hier ist ein Halt ein Muss.
Zurück zu den kirchlichen Kleinoden. Auf dem Kapellenweg sehen Sie unter anderem die romanische Pfarrkirche St. Landolinus von Boke, die erstmals 1101 Erwähnung fand, und damit als älteste Tochterkirche des Paderborner Domes gilt. Aber auch das Zentrum Delbrücks, der historische Kirchplatz, ist mehr als nur sehenswert. Jahrhunderte alte Fachwerkhäuser reihen sich im Kreis um die St. Johannes Baptist und bildeten so in früheren Jahrhunderten eine Fluchtburg in unruhigen Zeiten. Das nostalgische Kopfsteinplaster und der Baumbestand verwollständigen diesen einzigartigen Kirchplatz. In Delbrück werden die Räder für die Rückreise verladen.
Streckenprofil:
ca. 70 Kilometer
Unser Radreiseleiter Friedhelm Steffen hat sich bei dieser Tour vom Delbrücker Kapellenradweg inspirieren lassen - ein eigentlich 45 Kilometer langer Rundkurs. Sie radeln bei unserer Tour allerdings zusätzlich durch die Stadt des Erzbischofs. Paderborn mit seinen imposanten Kirchen und dem heiligen Liborius als Stadtpatron ist der ideale Anfangspunkt. Neben kleinen idyllischen Wegkapellen und Pfarrkirchen erwartet Sie auch eine wasserreiche Landschaft. Mit 70 Kilometern ist die Tour zwar lang, hat aber fast überhaupt keine Steigungen. Einzig der "Delbrücker Rücken" zwischen Westenholz und Delbrück ist einmal zu überwinden.
Abfahrtsorte u. -zeiten:
Literarische Entdeckungstour im Norden des Kreises Höxter
Reise-Nr. 2602
"Ein Dorf, das das Auge jedes Reisenden fesselt, inmitten tiefer und stolzer Waldeinsamkeit". Die berühmte deutsche Dichterin Annette von Droste-Hülshoff hat dem Dorf Bellersen in ihrer Novelle "Die Judenbuche" ein Denkmal gesetzt. Bei dieser Radtour folgen Sie den Spuren der Dichterin und anderen Schriftstellern durch den Norden des Kreises Höxter. Start ist - wie kann es anders sein - mit unserem Natur- und Landschaftsführer Hermann Ludwig in Bellersen.
Leistungen:
● Busfahrt
● Transport der E-Bikes
● Radreiseleitung
● Busbegleitung
Programmablauf:
Auch heute hat das Dorf einiges zu bieten: einen Erlebnispfad, den agrarhistorischen Rundwanderweg, den Tiererlebnispfad mit Düppeler Weideschweinen und seltenen Hühnerrassen und eine der größten ökologischen Imkereien Deutschlands. Markant für den Ort sind auch die Obstwiesen, deren Früchte in der Feindestillerie zu Bränden veredelt werden.
Sie radeln am malerischen Brucht-Tal mit Flößwiesen vorbei. In den Weiden stehen seltene Tierrassen wie Heckrinder und Tarpane. In Holzhausen sehen Sie das Gut der Familie von der Borch. Die ältesten Gebäude der Anlage stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit mächtigen Bruchsteinwänden und schweren Dächern aus Sollingstandstein. Das Schloss wurde auf altem Gewölbe erbaut, umgeben von einem Wassergraben. Die Hofanlage mit dem alten Torhaus, dem Taubenturm und den ehemaligen Stallgebäuden ist vollständig erhalten.
Den nächsten Stopp legen Sie in Nieheim ein. Die Stadt ist bekannt durch Ihren alle zwei Jahre stattfindenden Käsemarkt. Auch Nieheim findet in der Literatur Erwähnung: die Dichter Peter Hille und Friedrich Wilhelm Weber haben die Stadt bekannt gemacht. Vorbei an den historischen Nieheimer Flechthecken radeln Sie zum Naturschutzgebiet der Tongruben, das viele Amphibienarten beherbergt. Weithin sichtbar erhebt sich bei der Weiterfahrt der Lattbergturm bei Entrup. Wenn Sie den Anstieg auf den Lattberg geschafft haben, können Sie eine kleine Erdzeitalterausstellung bewundern. Die seltsame Konstruktion auf dem Dach des Aussichtsturmes erinnert an die Funktion des historischen Vorgängers. Hier stand die Station 31 der preußischen optischen Telegrafenlinie. Vom Turm aus haben Sie einen tollen Rundumblick.
Bei Steinheim erreichen Sie das Schloss Thienhausen, ein Kleinod der Weserrenaissance. Das Schloss wurde 1609 von Tönnis Wolf von Haxthausen errichtet. Verwandschaftliche Beziehungen gab es zu der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, deren Mutter eine geborene von Haxthausen war. Und schon bald erreichen Sie das nächste Highlight der Radtour: die Abtei Marienmünster. Die ehemalige Benediktinerabtei aus dem Jahre 1128 wurde von Graf Widukind von Schwalenberg und seiner Ehefrau als Sühnekloster gestiftet. Lassen Sie die beeindruckende Gesamtanlage des Klosters auf sich wirken. In jüngerer Zeit hat sich Marienmünster zu einer öffentlichen Begegnungs- und Bildungsstätte mit musikalischem Schwerpunkt entwickelt.
Von der Abtei führt die Route weiter nach Vörden, hier steht ein barockes Herrenhaus im Blickpunkt. Dort stand zum Schutz des Klosters seit dem 14. Jahrhundert eine Burg mit Mauern, Wall und Graben. Das jetztige Schloss Vörden wurde 1730 an der Stelle der Schutzburg errichtet.
Auf dem Weg zurück nach Bellersen passieren Sie das Gut Abbenburg. In diesem Herrenhaus hat Annette von Droste-Hülshoff zwischen 1837 und 1845 mehrmals den Sommer bei ihrem Onkel Friedrich von Haxthausen verbracht.
In Bökendorf sehen Sie an der St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche ein Bronzerelief mit dem Bildnis von Annette von Droste-Hülshoff sowie ein Relief mit dem Porträt von Friedrich Wilhelm Weber. Zum Abschluss radeln Sie noch zum Herrenhaus Bökerhof, das im 19. Jahrhundert der Mittelpunkt des "Bökendorfer Romantikerkreises" war. Zurück in Bellersen werden die E-Bikes verladen und die Rückreise startet.
Streckenprofil:
ca. 44 Kilometer
Unser Radreiseleiter Hermann Ludwig führt Sie bei dieser Tour durch den Norden des Kreises Höxter. Da Sie im Weserbergland unterwegs sind, müssen Sie einige leichte Anstiege bewältigen, die für E-Bike-Fahrer aber kein Problem sind. Belohnt werden Sie dafür mit weiten Blicken in die Landschaft. Lassen Sie sich überraschen, denn Sie radeln nicht nur auf den Spuren von Annette von Droste-Hülshoff, sondern sehen auch viele Kleinode der Region. Die Tour führt überwiegend über befestigte Wege (eine kurze Passage bei Karensiek auf wassergebundener Wegedecke).
Abfahrtsorte u. -zeiten:
Auf dem Leine-Radweg zum Steinhuder Meer radeln
Reise-Nr. 2603
Idyllische Dörfer, die sanften Windungen der Leine, eine abwechslungsreiche Auenlandschaft, der Mittellandkanal, Zeugnisse der Ingenieurgeschichte, Schloss Ricklingen, Neustadt am Rübenberge und das Steinhuder Meer - das sind einige Highlights dieser Radtour. Gemeinsam mit unserem Radreiseleiter Rainer Eschedor starten Sie am Hinüberschen Garten in Hannover in Richtung Nordwesten.
Leistungen:
● Busfahrt
● Transport der E-Bikes
● Radreiseleitung
● Busbegleitung
Programmablauf:
Sie folgen zunächst den Fluss Leine durch seine Auenlandschaft. In Seelze kreuzen sich dann der Mittellandkanal und die Leine. An dieser Stelle spannen sich zwei außergewöhnliche Brücken über den Fluss - sogenannte Trogbrücken, die Schiffen ermöglichen, große Flüsse zu überwinden. Beide Brücken sind bedeutende Zeugnisse der Ingenieurgeschichte und stehen unter Denkmalschutz.
Nach rund 20 Kilometern erreichen Sie den Garbsener Ortsteil Schloss Ricklingen. Der Ortsname leitet sich von einer wehrhaften Wasserburg ab, die im Jahre 1225 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie diente dazu, die Handelswege entlang der Leine zu sichern. Die Burg ist längst verschwunden. In ihrer Nähe errichtete man später das Amtshaus, das den Amtsmännern des damaligen Amtes Ricklingen als Wohnsitz diente. Das Schloss wurde 1751 von Grund auf umgebaut und befindet sich heute in Privatbesitz. Ein weiteres historisches Kleinod ist die prächtige Barockkirche, die im norddeutschen Raum einmalig ist. Der Kreuzstein erinnert an mittelalterliche Fehden, die hier ausgetragen worden sind. Der prächtig gestaltete Innenraum ist reich mit kunstvollen Stuckaturen und goldenen Schnitzwerken verziert. Und auch Störche fühlen sich in Schloss Ricklingen an der Leineaue wohl.
Weiter radeln Sie nach Neustadt am Rübenberge, ein kleines Städtchen mit einem besonderen historischen Bauwerk: Schloss Landestrost. Die Schlossanlage wurde im Stil der Weserrenaissance erbaut und diente zusammen mit den sie umgebenden Häusern als trutzige Stadtfestung. Heute befindet sich in einem der Schlossflügel eine Sektkellerei, andere Bereiche werden für außergewöhnliche Kunstausstellungen genutzt. Richtung Westen radeln Sie anschließend durchs Tote Moor zum Steinhuder Meer, mit knapp 30 Quadratkilometern der größte See Nordwestdeutschlands. Es befindet sich inmitten des gleichnamigen Nationalpark und ist sowohl als Naherholungsgebiet für Schwimmer, Segler und andere Wasserenthusiasten bekannt als auch als Landschaftsschutzgebiet für Flora und Fauna. Sie radeln zum Scheunenviertel in Steinhude, vorbei an der Insel Wilhelmstein und Schloss Hagenburg. Die kleine Schlossanlage diente lange Zeit als Sommerresidenz des Hauses Schaumburg-Lippe. westlich durch das Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen bis nach Mardorf zur Weißen Düne, wo die Radtour endet und die E-Bikes verladen werden.
Streckenprofil:
ca. 56 Kilometer
Mit unserem Radreiseleiter Rainer Eschedor erkunden Sie in diesem Jahr das mittlere Leinetal und das Steinhuder Meer. Der Startpunkt ist am Hinüberschen Garten in Hannover, dem Endpunkt unserer Radtour aus dem Jahre 2024 unter dem Motto "Hannover aus der Sattelperspektive". Sie radeln auf überwiegend flachen Wegstrecken, einige kurze Steigungen sind mit dem E-Bike gut zu bewältigen. Die Route ist teilweise innerstädtisch und führt auch über Feld- und Schotterwege.
Abfahrtsorte u. - zeiten:
07:00 Uhr Lüdenhausen
Betriebshof
07:30 Uhr Lemgo
Regenstorplatz
Rückkehr Lippe ca. 19:00 Uhr
Entdecken Sie die Vielfalt des Sauerlandes mit dem E-Bike
Reise-Nr. 2604
Eine prächtige Landschaft und traumhafte Ausblicke auf Täler, Seen und Fachwerkdörfer laden zu einer Tagestour ins Sauerland ein - ein Raderlebnis abseits der Straße, aber trotzdem auf bestens asphaltierten Wegen. Der Sauerland-Radring führt durch ausgedehnte Laub- und Nadelwälder, technischen Denkmälern und stillen Winkeln. Auf der Hälfte der Strecke radeln Sie gemeinsam mit unserem Tourenguide Friedhelm Steffen auf ehemaligen Bahntrassen. Durch die Routenführung ist es möglich, die Ausblicke im Land der tausend Berge zu genießen, ohne großartig aus der Puste zu geraten.
Leistungen:
● Busfahrt
● Transport der E-Bikes
● Radreiseleitung
● Busbegleitung
Programmablauf:
Der Start dieser außergewöhnlichen Radtour ist in Eslohe-Bremke. Sie radeln durch eine abwechslungsreiche Landschaft, vorbei an sanften Hügeln und grünen Wiesen bis hin zu idyllischen Fachwerkdörfern. Das Besondere: Dieser Radweg führt sogar durch einen Fledermaustunnel. Und dann sind immer wieder Zeugen der bahntechnischen Vergangenheit neben der Strecke zu sehen - Signalanlagen, Prellböcke, Waggons und alte Dampfloks.
Zunächst führt Sie der Weg bis nach Schmallenberg, eine der flächengrößten Städte Deutschlands. Die ehemalige Hansestadt hat eine charmante Altstadt mit liebevoll restaurierten Gebäuden. Übrigens: Seit dem 15. Jahrhundert ist hier das Textilgewerbe nachweisbar. Und der noch heute geläufige Name „Strumpfstadt“ für Schmallenberg wird nicht zuletzt durch den Sitz der Firma Falke am Leben gehalten.
Bergab geht es nach Fleckenberg mit der historischen Besteckfabrik. Es folgt der Luftkurort Saalhausen. Lenneabwärts radeln Sie weiter nach Lennestadt-Meggen. Hoch über dem Ort liegen die Sauerland-Pyramiden, in denen sich unter anderem der Wissens- und Rätselpark "Galileo-Park" befindet. Mittlerweile sind sie zu einem heimlichen Wahrzeichen der Stadt geworden. Direkt am Ortseingang von Finnentrop liegt das Schloss Bamenohl.
Fast zum Schluss der Radtour kommt das Highlight: der Kückelheimer Fledermaustunnel, 689 Meter lang und durchschnittlich 10 Grad kühl. Die Durchfahrt mit dem E-Bike ist ein schaurig-schönes Ereignis. Schummriges Licht strahlt von der Decke, feucht schimmern die Bruchsteine der Seitenwände. Hin und wieder platschen Wassertropfen in kleine Pfützen am Rand der Asphaltpiste. Kein Laut dringt durch die dämmrige Röhre. Nach der Stilllegung der Eisenbahnstrecke Finnentrop - Wennemen im Jahre 1966 fiel der Tunnel in einen "Dornröschenschlaf". Bis zu 200 seltene Fledermäuse wie die Bartfledermaus, das große Mausohr, die Wasserfledermaus und das Braune Langohr haben dort jetzt ihr Winterquartier gefunden. Aus diesem Grund ist der Tunnel ab November bis Anfang April geschlossen, und es gibt eine spezielle Winterumfahrung, um die Tiere nicht zu stören. Der Tunnel prägt auch das Logo und die Wegezeichen der Rundtour - ein weißer Radler vor der roten Silhouette des Tunnels.
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Ende der Tour. Nach der Tunneldurchfahrt geht es noch einige Kilometer bergab bis Eslohe. Am Ende der Bahntrasse gelangen Sie zum "Dampf-Leute-Museum". Hier werden die E-Bikes für die Heimreise verladen.
Streckenprofil:
ca. 75 Kilometer
Der SauerlandRadweg führt mitten durch das Herz des Sauerlandes und verbindet die Orte Eslohe, Schmallenberg, Lennestadt und Finnentrop sowie viele kleine Dörfer auf einer Länge von 84 Kilometern. Mit unserem Radguide Friedhelm Steffen fahren Sie eine "verkürzte" Tour, trotzdem sollten Sie über eine gute Kondition verfügen. Sie radeln abseits der Straßen auf gut asphaltierten Wegen, auf der Hälfte der Strecke auf ehemaligen Bahntrassen mit maximal drei Prozent Steigung. Neben tollen Ausblicken auf das Land der 1.000 Berge bekommen Sie auch Einblicke in die Eisenbahngeschichte.
Abfahrtsorte u. -zeiten:
Ein Jahrtausend Geschichte: das historische Erbe im Kreis Höxter
Reise-Nr. 2605
Bei diesem Radausflug mit unserem Tourenexperten Hermann Ludwig lernen Sie die Mitte des Kreises Höxter kennen. Sie radeln teilweise entlang der Flüsse Nethe und Öse und entdecken dabei etliche Sehenswürdigkeiten, die für die Regionalgeschichte von großer Bedeutung sind. Sie sehen das ehemalige Kloster und Schloss Willebadessen, den "Eggedom", das Wasserschloss Neuenheerse oder die mittelalterliche Burganlage Dringenberg.
Leistungen:
● Busfahrt
● Transport der E-Bikes
● Radreiseleitung
● Busbegleitung
Programmablauf:
Ausgangspunkt ist ein jahrhunderte alter Ort mit einem besonderem Flair - das Kloster Willebadessen. Der ehrwürdige Ordenssitz wurde im Jahre 1149 als Benediktinerinnenkloster gegründet. Eine sieben Hektar große Parkanlage umgibt heute die historischen Gemäuer. Die Anlage fiel im Zuge der Säkularisierung an weltliche Besitzer. Zwischen den urigen Bäumen und den weiten Wiesenflächen können die Besucher zudem moderne Skulpturen entdecken.
Sie radeln weiter in Richtung Neuenheerse und passieren die Eggequelle. Natürlich darf ein Abstecher in dem sehenswerten Dorfkern nicht fehlen. Neuenheerse entstand als Stiftsdorf des 868 gegründeten Damenstifts Heerse. Die Stiftskirche ("Eggedom") und das Wasserschloss sind bedeutende Sehenswürdigkeiten und ziehen jedes Jahr viele Besucher an. In diesem Bad Driburger Ortsteil entspringen übrigens auch Nethe und Öse. Vorbei am Wasserschloss Heerse, das 1989 vom Generalhonorarkonsul Manfred O. Schröder und seiner Frau Helga Schröder erworben und umfangreich umgebaut wurde, geht es weiter nach Dringenberg. Sie fahren vorbei an der Schöpfmühle, die man Mitte des 16. Jahrhunderts unterhalb des Ortes erbaute.
Die mittelalterliche Burg Dringenberg - einst Sommerresidenz der Paderborner Bischöfe - besitzt eine feste Wehrmauer mit einem Hungerturm. Zur nördlichen Seite fällt der Berg steil ab, so dass man freie Sicht über das darunterliegende Tal hat. Auf der südlichen Seite befindet sich das Burgtor, zu dem eine massive Brücke über den Burggraben führt.
Oberhalb der Öse radeln Sie weiter bis nach Gehrden, welches erstmals 868 urkundlich erwähnt wird. Dort wurde die ehemalige Stiftskirche des Benedektinerinnenklosters von 1150 bis 1190 als romanische Pfeilerbasilika erbaut. Heute beherbergt Sie das größte historische Glockengeläut Westfalens. Nach der Auflösung des Klosters wurde das Gebäude zum Schloss ausgebaut, das heute als Hotel genutzt wird.
Weiter führt die Tour oberhalb der Nethe in Richtung Rheder. Die Schlossbrauerei steht im Mittelpunkt des Ortes der eine lange Geschichte hat. Sehenswert sind das Weidenpalais und die historische Gartenanlage. Vorbei am Sudheimer Hof, der Reitsportfreunden durch die Sudheimer Outdoors bekannt ist, geht die Radtour in Richtung Brakel weiter in die historische Innenstadt. Die Alte Waage am Markt wurde um 1350 als Sitz der Ritter von Modexen errichtet, seit 1980 sind Ratssitzungssaal, Stadtarchiv und Ausstellungsräume im Gebäude untergebracht.
Von Brakel geht es über Erkelen auf einer Steigungsstrecke nach Rheder, weiter nach Siddessen und Niesen zurück zum Ausgangspunkt nach Willebadessen.
Streckenprofil:
ca. 56 Kilometer
Gemeinsam mit unserem Tourenguide Hermann Ludwig lernen Sie bei dieser rund 56 Kilometer langen Rundtour die Mitte des Kreises Höxter kennen. Über befestigte Wege, Radwege und verkehrsarme Straßen geht es von Willebadessen aus am Fuß der Egge los. Malerische Flusstäler an Nethe und Öse, idyllische Ortschaften und historische Gebäude begleiten Sie auf dieser Fahrt, bei der einige kleinere Erhebungen bewältigt werden müssen.
Abfahrtsorte u. -zeiten:
05264 64 84 0
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